Einheimischenmodelle in Sauerlach

Der Sauerlacher Gemeinderat hat am 30. Mai einen Antrag der CSU-Fraktion zur Vergabe von gemeindlichen Grundstücken am Lanzenhaarer Weg im Zuge eines Einheimischenprogramms mehrheitlich abgelehnt. Die Gründe der UBV, der Grünen und der SPD, die gegen ein Einheimischenmodell in Sauerlach stimmten, waren unter anderem, dass zu wenig Bürgern damit geholfen werden kann.

Ende Juli wurde nun in Pullach ein Antrag der dortigen CSU-Fraktion für ein Einheimischenmodell mit demselben Argumentationsmuster sehr skeptisch aufgenommen. Nirgends tut sich was, weil jeder einzelne angeblich nur sehr wenig tun kann. Auf diesen Nenner lässt sich die Situation bei den Einheimischenmodellen im Moment leider bringen.

Die CSU Sauerlach wird weiter auf Einheimischenmodelle drängen. Es ist klar, dass jedes einzelne Modell nur wenig hilft. Mehr wäre aber schon geholfen, wenn in Sauerlach relativ regelmäßig ein Modell aufgelegt werden könnte und irgendwann muss man eben nach vielen Jahren wieder damit anfangen.

 

Markus Hoffmann

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Musikschule bleibt im Forsthaus

Am 27. Juni hat der Gemeinderat beschlossen, die Auflagen aus dem Brandschutzgutachten umzusetzen und weitere 50.000 Euro in das alte Forsthaus zu investieren, damit eine Nutzung durch die Musikschule möglich bleibt. Die Gemeinde wird damit am Ende an die 200.000 Euro in die Hand genommen haben, damit die Musikschule weiterhin im Forsthaus untergebracht werden kann.

Die Nachbarschaftshilfe wird nicht im Forsthaus bleiben können. Entgegen zwischenzeitlicher Aussagen wären bei einem Verbleib der Nachbarschaftshilfe noch höhere Kosten für den Brandschutz notwendig. Derzeit läuft die Suche nach neuen Räumlichkeiten für die Nachbarschaftshilfe.

Die Entscheidung für den Verbleib der Musikschule ist finanziell nicht optimal, da die Gemeinde am Ende einen hohen sechsstelligen Betrag in ein fremdes Gebäude investiert haben wird. Es ist aber noch die beste Option, um nach dem überstürzten Zwangsumzug der Musikschule ins Forsthaus jetzt nicht nochmal eine neue Unterbringung suchen zu müssen.

 

Markus Hoffmann